Umsätze zu erwirtschaften, um am Markt bestehen zu können, gilt für jede Bank genauso wie für jedes Unternehmen. Umsatzzahlen sind ein Indikator für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit am Markt.
In den Banken haben die Mitarbeiter vorrangig die Aufgabe zu erfüllen Finanzverträge und Versicherungen abzuschließen. Im Marketing werden von den Banken dafür verschiedene Methoden angeboten. Mit Lockangebote werden mögliche Kunden angeworben. Langfristig wird versucht, dass der Kunde alle seine Finanz- und Versicherungsgeschäfte bei der Bank abschließt. Der Kunde mit seinem Ersparten wird als Objekt für Umsatzsteigerung der Bank genutzt.
Versicherungsmakler vergleichen Angebote einschließlich der Kosten der auf dem Markt gehandelten Produkte und schaffen sich so einen Überblick über die aktuellen Finanz- und Versicherungsangebote. Um Kunden beraten zu können und zu dürfen, müssen Versicherungsvermittler / Versicherungsmakler eine Erlaubnis beantragen und sind dann im Versicherungsvermittlerregister eingetragen. Die Erlaubnis ist ähnlich zu sehen wie eine Art einer staatlich anerkannten Zertifizierung. Gegen eventuelle Schäden, die durch Beratung und Abschluss von Verträgen entstehen können, sind Versicherungsmakler selbst mit einer Vermögenschadenhaftpflichtversicherung versichert. Ein Versicherungspartner wählt seinen Bank- bzw. Versicherungspartner frei auf dem Markt. Aus dem Ergebnis des Kundengesprächs und dem Vergleich der verschiedenen Angebote auf dem Markt wählt der Versicherungsmakler das passende Angebot für den Kunden heraus. Nach Zustandekommen des Finanz- bzw. Versicherungsvertrags betreut der Versicherungsmakler seinen Kunden solange bis der geschlossene Vertrag ausläuft. Regelmäßige Kontakte sind üblich. Geschlossene Verträge werden mit aktuellen Angeboten überarbeitet, ergänzt, verändert.
Im Bereich der Altersvorsorge sind in den letzten Jahren einige neue Produkte als Ergänzung zur staatlichen Altervorsorge auf den Markt erhältlich. Rürup Rente und Riester Rente gehören zu den bekanntesten. Ziel der Privaten Vorsorge ist es, die staatlich garantierte Vorsorge, zu ergänzen. Dies ist notwendig geworden, da immer weniger Menschen bis zum Eintritt in ihr Rentenalter ununterbrochen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach gehen und weil durch den demographischen Wandel die Rentenkassen stärker belastet werden. Im Bereich der Privaten Altersvorsorge werden Kapitalversicherung und staatliche geförderte Versicherungen angeboten.
Die Rürup Rente gilt als eine Basisrente, die kapitalgedeckt ist und staatlich gefördert wird. Tritt der Versicherungsfall ein, so wird in der Regel die Rürup Rente verrentet. Das heißt, ein Kapitalwahlrecht, mit der eine einmaligen Auszahlung des angesparten Kapitals beantragt werden kann, gibt es bei der Rürup Rente nicht. Bei einer längeren Arbeitslosigkeit wird das angesparte Kapital nicht zum Vermögen angerechnet. Einige Versicherungen bieten einen Übertrag des Kapitals auf Dritte in bestimmten Fällen an, welche sich meistens als eine gewöhnliche Risiko-Lebensversicherung entpuppt.
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