Das Vertrauen in die gesetzliche Rente nimmt der Umfrage eines Finanzdienstleisters zufolge immer weiter ab, während die Sparneigung der Bundesbürger für die private Altersvorsorge deutlich zunimmt.
Im Frühjahr 2010 sind der Umfrage zufolge nicht einmal mehr sechs Prozent der Deutschen der Überzeugung, die gesetzlichen Altersbezüge seien für einen sorgenfreien Lebensabend auskömmlich. Im Gegensatz dazu wollen immer mehr Bundesbürger die durch das sinkende Rentenniveau drohende Versorgungslücke im Alter durch private Altersvorsorgeverträge schließen.
So gaben mit aktuell 44 Prozent drei Prozent mehr als im Herbst 2009 an, regelmäßig jeden Monat Geld für das Alter zurückzulegen. Dieser Wert stellt gleichzeitig das Allzeithoch der seit vier Jahren halbjährlich durchgeführten Befragung dar.
Erstmals wurde auch die Grenze von 25 Prozent bei denjenigen unterschritten, die sich nach eigener Einschätzung keine zusätzliche private Altersvorsorge leisten können. Aktuell gaben dies nur noch 23,3 Prozent (minus 2,2 Prozentpunkte) an. Auch die Zahl der Vorsorgemuffel ist rückläufig und erreichte mit etwas mehr als einem Drittel aktuell den niedrigsten jemals erhobenen Wert.
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