Donnerstag, der 17. Mai 2012 um 13:39 Uhr
« zurück | Artikel vom: 27.07.2009

Im Ernstfall hilft die Reiseapotheke

Weder beim Urlaub im Inland noch im Ausland sollte ein Notfallpack fehlen. Womit diese bestückt sein sollte.

In den Sommermonaten verunglücken Autofahrer häufig aufgrund von Herz-Kreislauf-Störungen. Darauf weist der Allgemeine Automobil-Club Deutschland e.V. (ADAC) hin – und gibt zahlreiche Tipps, wie dieses Risiko deutlich verringert werden kann.

Grund für die in heißen Monaten zunehmenden Verkehrsunfälle durch Herz-Kreislauf-Störungen ist nach ADAC-Angaben oft eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Wenn unterwegs nicht genügend getrunken wird, drohe nicht nur eine Gefährdung der eigenen Sicherheit, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer.

Genug Trinken

Um dies zu vermeiden, rät der Automobilklub für Autofahrten bei hohen Temperaturen, bis zu drei Liter am Tag zu trinken. Als ideal werden Mineralwasser, verdünnter Obstsaft und kalter Tee bezeichnet.

Kaffee hält der ADAC für „weniger empfehlenswert“, da dieser Koffein enthält, was Herz und Gefäße negativ beeinflusst sowie die Wasserausscheidung anregt.

Als besonders wichtig stellt der Automobilklub die Flüssigkeitszufuhr der mitfahrenden Kinder heraus. Hier seien die Eltern gefordert, dafür zu sorgen, dass die Jüngsten während der Fahrt in ausreichender Menge trinken.

Zudem rät der Automobilclub, regelmäßig Pausen einzulegen und gegebenenfalls Gymnastikübungen zu machen, damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt und der Fahrer fit für die Weiterfahrt wird.

Gefährliche Sonne

Wenn sich die Reisezeit flexibel einteilen lässt, sollten die Fahrt in den frühen Morgen- beziehungsweise Abendstunden gestartet werden. Während der Mittagshitze zwischen 12 Uhr und 15 Uhr sollte mit Kind und Kegel am besten ein schattiger Platz aufgesucht werden, rät der ADAC.

Wird das Auto in der Sonne geparkt, sollten Kinder oder Tiere auf keinen Fall im Auto zurückgelassen werden.

Einstellungen der Klimaanlage beachten

Auch Klimaanlagen sollten nicht zu kalt eingestellt werden. „Denn zu starkes Herunterkühlen belastet den Kreislauf enorm. Deshalb sollte der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur nicht mehr als sechs Grad Celsius betragen“, so der ADAC weiter.

Stattdessen sollte beim Starten des aufgeheizten Autos kurz die Umlufttaste betätigt werden. Da dann keine heiße Luft von außen zugeführt wird, kühlt das Fahrzeug schneller ab. Für Kurzstrecken rät der Klub, „am besten ganz auf die Klimaanlage verzichten und sich lieber bei geöffnetem Fenster den Wind um die Nase wehen lassen“. So könne zusätzlich auch Kraftstoff gespart werden.(verpd)


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