Donnerstag, der 17. Mai 2012 um 13:28 Uhr
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L171 NE Hohen Neuendorf A111
Plan Karte "Umgehungsstrasse" 1 - Von der Stolper Straße führt die Trasse durch die Parkstraße, entlang der Bahnschienen und dann durch das Herthamoor bis zur Bergfelder Chaussee
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L171 NE Hohen Neuendorf A111
Plan Karte "Umgehungsstrasse" 2 - Von der Stolper Straße soll die Tucholsky-Straße überquert werden. Dann geht es mitten durch die Stolper Heide, über die Bahnschienen, den Fernradweg, den Oder-Havel-Kanal bis zur Autobahnanschlusstelle Hohenschöpping

Hertha darf nicht sterben! - Autobahnzubringer NEIN Danke!

www.Herthamoor.de Nachrichten Umgehungsstrasse Hohen Neuendorf durch das Herthamoor Bergfelde
« zurück | Artikel vom: 14.12.2011

Herthamoor und Bieselfließ – was wir wollen

Ausgehend von der Möglichkeit sich am neuen Landschaftsplan der Stadt Hohen Neuendorf zu beteiligen und angespornt durch die dort vorgefundene geringe Visionsdichte haben wir Anrainer des Herthamoores zusammen gefunden, um etwas für uns und unsere Stadt zu tun.

Im Zuge unseres Kampfes gegen den geplanten Neubau der L 171 durch fast sämtliche schützens- und bewahrenswerten Grüngebiete dieser Stadt ist es uns gelungen, einen guten Draht zur TU Berlin in Gestalt der Profs Wessolek und Gunckel herzustellen, die für uns zu Visionsgebern geworden sind.

Wir bitten die Abgeordneten unserer Stadt, uns zu unterstützen. Sie sind herzlich eingeladen, sich in das zu entwickelnde Projekt einzubringen.

Hohen Neuendorf ist arm an natürlichen Landschaftsrelikten. Es ist deswegen wichtig, ausführliche Zielsetzungen und Maßnahmen für die Renaturierung von Kleingewässern, Feuchtgebieten, Mooren und Gräben erarbeiten, z.B. Rotpfuhle, Sandsee, Herthamoor, Bieselfließ. Es muss ein ortsübergreifendes Konzept erstellt werden zur Regelung des Umgangs mit dem Oberflächenwasser, das z.Zt. den Feuchtgebieten wie den Rotpfuhlen in Hohen Neuendorf und dem Sandsee in Birkenwerder nur ungenügend zur Verfügung steht. Die Renaturierung und Pflege der Feuchtgebiete ist eine langfristige Aufgabe, die ein hohes Maß an gesellschaftlichem Engagement und Geld erfordert und eine klimaschützende Wirkung haben wird.

Als Kristallisationspunkt für solch ein Projekt bietet sich das Herthamoor an, weil es im Wasserverbundsystem der Umgebung eine zentrale Stellung einnimmt und bereits in den Köpfen der Öffentlichkeit ist.

Seit Öffnung der Grenze ist der Bereich um das Herthamoor ein Anziehungsmagnet für Besucher und Spaziergänger aus dem nördlichen Berlin und somit auch eine Visitenkarte für unsere Stadt. Es stellt sich allerdings 20 Jahre nach der ersten Renaturierung die Frage, was soll weiter mit diesem Gebiet geschehen? Wie soll es in 20 oder 50 Jahren aussehen. Hier ist die Politik gefragt, die große Linie vorzugeben.

Wir als Anrainer möchten einen Erhalt dieses Landschaftsgebietes. Wir möchten Hohen Neuendorf ein repräsentatives grünes Eingangstor geben. Andere, sich nach Norden hin anschließende Regionen sind fleißig dabei mit ihren Pfunden, die ihnen die Natur gegeben hat, zu wuchern. Wir wollen nicht abseits stehen und haben mit dem Leitbild der Stadt eine hervorragende Geschäftsgrundlage für unser Handeln.

Wir Anrainer können uns in erster Linie um lokal begrenzten Naturschutz im Herthamoor und Bieselfließ kümmern. Wir werden zuallererst sehen, wie ist der Spielraum, den wir haben, um dieses Gebiet zu retten. Können wir es einheitlich bewirtschaften, können wir es entwickeln? Können wir es begeh- und erlebbar machen, ohne Anwohner und dort lebende seltene Tierarten zu stören? Wir wollen vielleicht zusammen mit der Stadt Flächen sichern, bevor es jemand tut, der andere Absichten mit dem Gebiet hat.

Damit haben wir schon mal eine Menge zu tun und es führt Schritt für Schritt zu einer Bewusstseinsänderung, zu einer Wahrnehmungsänderung der Bürger für ihre Umgebung und ihrer zunehmenden Identifizierung mit selbiger.

Dieses Vorhaben wird ein langer Weg. Das exakte Ziel, der Ort an dem wir ankommen werden ist dabei noch nicht auszumachen. Wichtig ist jetzt, anzufangen, sich zu finden und miteinander zu reden.

Die TU Berlin hat das Angebot gemacht, ab 2012 ein Forschungsprojekt mit Studenten über die Feuchtgebiete der Stadt zu starten, das die Stadt als Grundlage all ihrer zukünftigen Überlegungen braucht. Der Mehrwert, den die Stadt erhält ist groß. Die Kosten gering.

Damit die TU dieses Projekt umsetzen kann, wären etwa 12 Tausend Euro erforderlich. (geschätzte Unterdeckungskosten für Koordination, Reisekosten der Studenten, usw) Es wäre schön, wenn die Stadt die Gelegenheit nutzen würde, relativ kostengünstig an wichtige Planungsdaten zu  und dieses Geld aufbringt, da wir als Anrainer noch keine Kriegskasse besitzen und die Zeit für eine Sammlung zu kurz ist.

Wir planen im Februar 2012 eine größere Informationsveranstaltung zusammen mit der TU Berlin für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung und Parteien zu veranstalten, da der Termin vor dem Umwelt- und Bauausschuss am 08.12.2011 18.00 Uhr dafür zeitlich und räumlich nicht ausreichen dürfte.

Für jegliches Interesse bin ich dankbar und zu erreichen unter:

(0172) 56 22 32 4
(03303) 50 57 76

Dirk Hartung

Veranstaltung

Wir würden gern im Januar eine Informationsveranstaltung für alle machen, die sich für das Herthamoor speziell und dessen Zukunft interessieren. Dies soll nur eine Vorankündigung sein, da der Termin noch nicht feststeht.

Ich möchte hiermit ausdrücklich auch die ansprechen, die dem ganzen Vorhaben skeptisch gegenüber stehen. Noch können wir entscheiden, wie unsere direkte Umgebung in Zukunft aussehen soll. nbestritten ist, dass hier noch 5 Jahre Ruhe herrschen werden, wenn wir nichts tun. Doch was dann? Lassen Sie uns darüber diskutieren, welche Entwicklung das Gebiet nehmen soll. Die alten Gespenster werden wir jedenfalls nicht so schnell los. (Dirk Hartung)


[www.Herthamoor.de] Infos zum geplanten Bau einer Landesstraße L171 durchs Moor.
Hinweis: Alle Texte auf dieser Homepage und den folgenden Seiten sind lediglich allgemeine Informationen und stellen keine Rechtsberatung dar. Eine Haftung für konkrete Fälle kann hinsichtlich der Seiteninhalte daher nicht übernommen werden. Wenn Sie auch gern einen Fach-Artikel auf dieser Seite veröffentlichen möchten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
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