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« zurück | Artikel vom: 05.09.2011

Beruhigt im Ausland arbeiten

Bei der Absicherung berufsbedingter Auslandseinsätze denken viele in erster Linie an die Krankenversicherung und die übrigen Sozialversicherungen. Nur wenige Arbeitnehmer kümmern sich darum, ob die noch in Deutschland abgeschlossenen Privatversicherungen auch in anderen Ländern Versicherungsschutz bieten – hier ist mit Sachverstand jede einzelne Police zu prüfen.

Nach Einschätzung von Branchenkennern können Schäden im Ausland zu Problemen bei verschiedenen Versicherungsarten führen, wenn der Versicherte dort vorübergehend beruflich tätig ist.

Ein Knackpunkt ist in manchen Verträgen die Klausel, dass Lebensmittelpunkt und Berufstätigkeit nicht im Ausland liegen dürfen. Nicht alle Anbieter leisten explizit auch bei längerer beruflicher Aufenthaltsdauer im Ausland. Oft wird zwischen Aufenthalten in der EU und dem übrigen Ausland entschieden.

Achtung: Anderes Risiko

Ein zweiter Problemkreis ergibt sich aus dem im Ausland teilweise andersartigen Risiko. So können in Deutschland völlig legale Sachverhalte in einem anderen Kulturkreis strafbewährt sein. Hier empfiehlt sich eine spezielle Auslands-Strafrechtsschutz-Versicherung.

In der privaten Haftpflicht können sich aufgrund des fremden Rechtssystems Deckungslücken auftun – so ist etwa der Schadenersatzanspruch in den angloamerikanischen Staaten oft höher als in Deutschland.

Bei Lebens- und Berufsunfähigkeits-Versicherungen ist häufig das aktive wie auch das passive Kriegsrisiko ausgeschlossen. Die private Unfallversicherung gilt in der Regel weltweit und leistet auch bei längerem Auslandsaufenthalt.

Die Autoversicherung (Haftpflicht und Kasko) bietet üblicherweise nur Versicherungsschutz innerhalb der geografischen Grenzen Europas beziehungsweise den Ländern, die auf der Internationalen Versicherungskarte (Grüne Karte) aufgeführt sind. Gleiches gilt für die meisten Rechtsschutz-Versicherungen. Weltweit versichert sind im Rechtsschutz meist nur Reisen von bis zu sechs Wochen, die nicht beruflich bedingt sind.

Probleme bei der Prämienzahlung

Grundsätzlich gilt, dass der Auslandsaufenthalt normalerweise der Versicherung nicht angezeigt werden muss. Zuweilen wird bei der Antragstellung im Zuge der Risikobeurteilung aber abgefragt, ob die Absicht besteht, ins Ausland zu gehen.

Um den Versicherungsschutz aufrechtzuerhalten, muss der Reisende auf jeden Fall darauf achten, dass seine Prämien auch beim Versicherer ankommen. Das kann aus dem Ausland heraus manchmal nicht nur teuer werden, sondern auch schwierig sein.

Ein erster Einstieg in das Thema Auslandsentsendung und Kranken- wie auch Sozialversicherung findet sich auf den Internetseiten von Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland, Deutsche Rentenversicherung Bund und Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Zahlreiche Industrie- und Handelskammern (IHK) wie beispielsweise die IHK Berlin bieten zudem umfangreiche Informationen zum Thema Sozialversicherungs-, Steuer- und Arbeitsrecht für Arbeitnehmer, die vorübergehend im Ausland tätig sind. (verpd)


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