Bergfelde
ist eine idyllisch gelegener Ort (ehemals Luftkurort), nur wenige Kilometer
von der nördlichen Stadtgrenze der Bundeshauptstadt Berlin entfernt. Der
Ort gehört zur Stadt Hohen
Neuendorf, welche sich aus den Stadtteilen Hohen Neuendorf, Bergfelde, Borgsdorf
und Stolpe zusammensetzt. Hohen Neuendorf hat ca. 26.000 Einwohner und befindet
sich im Süden des Landkreises Oberhavel. Die Lage in unmittelbarer Nähe
zu Berlin und Potsdam und gleichzeitig die Einbettung in ein weitläufiges
Waldgebiet, machen diese Gegend sowohl als Urlaubsziel als auch als Wohnort
sehr attraktiv.
Die Wohnsiedlung "Alte Kolonie" in Bergfelde befindet sich direkt am ehemaligen Grenzstreifen und ist umgeben von Wäldern, einer Heidelandschaft und der Schönfließer Feldmark. Es besteht eine gute Anbindung an die Berliner S-Bahn.
Eine erste Erwähnung fand Bergfelde im Jahre 1349. In der Gründungsurkunde
vom 23. Juni 1349 wurde der Ort gemeinsam mit Hohen Neuendorf erwähnt.
Lange Zeit gehörte Bergfelde dann zur Herrschaft Birkenwerder, des Ortes,
der heute ca. 1 Kilometer von Bergfelde entfernt liegt. Viel später, im
Jahre 1925, kam es dann zur Ausgliederung Bergfeldes aus Birkenwerder und zur
Eingliederung in die Gemeinde Hohen Neuendorf.
Im Jahre 1933 erhielt Bergfelde sowohl eine eigene Schule als auch eine eigene
Kirche. Die vollständige Eigenständigkeit der Bergfelder Kirchgemeinde
wurde im Jahre 1949 realisiert.
In der jüngeren Geschichte kam es zu zwei einschneidenden Ereignissen für Bergfelde. Der erste war im Jahre 1953, als der Ort durch den Bau des Berliner Außenringes der Deutschen Reichsbahn zerschnitten wurde und dadurch das Zusammenwachsen der einzelnen Ortsteile entscheidend behindert wurde. Noch größere Folgen hatte der Bau der Berliner Mauer im Jahre 1961. Nun kam es zur völligen Trennung vom nahegelegenen Berlin. Zu DDR-Zeiten gab es in Bergfelde einen Grenzturm, welcher strategische Bedeutung hatte. Bergfelde wurde in den 1980er Jahren als Führungsstelle zur Grenzüberwachung und als Kommandozentrale für die unmittelbar in der Umgebung liegenden Beobachtungstürme entlang der Berliner Mauer ausgebaut.
Nach dem Abriss der Mauer wurde das frühere Landschaftsschutzgebiet Herthamoor wiederhergestellt. Der ehemalige Grenzstreifen ist heute ein Naturschutzmuseum, welches von der Deutschen Waldjugend unterhalten wird. Dieses Museum soll gleichzeitig erinnern und Hoffnung geben. Ein Hauptanliegen ist die Wiederaufforstung entlang der früheren Grenze zu Westberlin. Hierzu finden jährliche Wiederaufforstungskampagnen statt. Nach 1990 siedelten sich viele Menschen neu in Bergfelde an. Mit der Einweihung der Friedrichsaue im Jahre 1994 wurde dann das erste größere Wohnprojekt realisiert. In Bergfelde wird großer Wert auf ein gutes Miteinander der Generationen gelegt. So beherbergt zum Beispiel die Kita "Zauberwald" auch den ortsansässigen Club der Volkssolidarität. Im Jahre 2008 wurde eine ein Hektar große Spiel- und Freizeitstätte an der Lehnitzer Straße ihrer Bestimmung übergeben. Mit den Friedrichs Arcaden befindet sich ein Einkaufszentrum an der Birkenwerderer Straße.
In Bergfelde gibt es drei Gaststätten
(Gaststätte: "Zum Damhirsch", Gaststätte "Herthasee"
und das "Bergfelder Stübchen") und zwei Hotels (Hotel "Am
Hofjagdrevier" und das 2008 wieder neu eröffnete "Hotel-Bergfelde").
Mehrere Buslinien verbinden Bergfelde mit den benachbarten Gemeinden und mit
den S-Bahnlinien S1 und S8 ist eine sehr schnelle Verbindung nach Berlin und
Potsdam möglich. Die beiden Linien verkehren regelmäßig und
in relativ kurzen Abständen. Von Bergfelde bis ins Zentrum Berlins sind
es ca. 40 Minuten. Wer Ruhe und Erholung sucht, wird in der landschaftlich reizvollen
Umgebung Bergfeldes voll auf seine Kosten kommen. Besonders attraktiv ist ein
Aufenthalt in Bergfelde natürlich für diejenigen, die beides wollen:
Großstadt und Natur.