Freitag, der 03. September 2010 um 07:48 Uhr
« zurück | Artikel vom: 10.06.2009

Feuersozietät Hohen Neuendorf: Berliner und Brandenburger setzen bei der privaten Altersvorsorge auf Sicherheit

Berliner und Brandenburger setzen bei der privaten Altersvorsorge auf Sicherheit

Schild Feuersozität an einer Hauswand © Denis Apel (Wikipedia-Profil: Stardado)Die Finanzmarktkrise lässt die Bürger der Metropolregion Berlin-Brandenburg bei der Wahl geeigneter Produkte für ihre private Altersvorsorge umdenken: Zählte im vergangenen Frühjahr noch die Aussicht auf gute Renditen zu den zentralen Auswahlkriterien, steht heute das Thema Sicherheit im Mittelpunkt. Drei von vier Berlinern und Brandenburgern (73%) ist die Sicherheit ihrer Geldanlagen infolge der Krise deutlich wichtiger geworden. Darüber hinaus spielen die Produkttransparenz und die wirtschaftliche Lage des Anbieters eine stärkere Rolle als je zuvor. Das Versprechen besonders hoher Renditen führt hingegen zu einem verstärkten Misstrauen gegenüber den Anbietern.

Dies zeigt die aktuelle Studie „Altersvorsorge in der Finanzmarktkrise“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov Psychonomics AG, die im Auftrag des Regionalversicherers Feuersozietät und der Versicherungskammer Bayern durchgeführt wurde. Repräsentativ befragt wurden 1.250 Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.

An der Altersvorsorge wird in der Krise nicht gespart

Das Engagement für die private Altersvorsorge selbst ist derweil nur wenig von der Wirtschaftskrise betroffen: Die große Mehrheit der Bürger Berlins und Brandenburgs (79%) investiert unverändert in ihre privaten Vorsorgemaßnahmen - durchschnittlich 85 Euro monatlich. Knapp zehn Prozent beabsichtigen zukünftig sogar noch mehr für ihr Alter anzusparen, Einsparungen infolge der Krise haben lediglich 13 Prozent vorgenommen. Auch bei einer möglichen weiteren Verschlechterung ihrer finanziellen Lage wollen zwei Drittel ihre Ausgaben für die private Altersvorsorge unangetastet lassen. Erforderliche Einschränkungen sind vielmehr im Bereich der Anschaffung größerer Konsumgüter, bei Freizeitaktivitäten und Urlaubsreisen sowie bei Genussmitteln geplant.

„Die Bürger halten trotz und teils auch gerade wegen der Wirtschaftskrise an ihren längerfristigen Planungen im Bereich der privaten Altersvorsorge fest“, erläutert Robert Quinke, Studienleiter bei der YouGov Psychonomics AG. „Ein deutliches Umdenken erfolgt aber bei der Auswahl geeigneter Anlageprodukte, Sicherheit statt übertriebener Renditeerwartung ist heute Trumpf.“

Gefragt sind sichere Produkte und traditionsreiche, regional verwurzelte Anbieter

Als Anlageprodukte genießen private Rentenversicherungen nach Immobilien, Gold und Sparbüchern derzeit das größte Vertrauen bei den Berlinern und Brandenburgern - deutlich mehr als die gesetzliche Rente, der nur noch jeder Fünfte (20%) in stärkerem Maße vertraut. Kaum noch Vertrauen im Hinblick auf die Altersvorsorge erwecken derzeit Investmentfonds (14%) und insbesondere Aktien (8%). Bei der Anbieterauswahl stiften vor allem Tradition und regionale Verwurzelung das größte Vertrauen. Hiervon können speziell die Sparkassen und Volks-/ Raiffeisenbanken sowie die Regionalversicherer profitieren. Die vergleichsweise größten Vertrauensschäden infolge der Finanzmarktkrise mussten die Privatbanken hinnehmen.

Generelles Engagement für die Altersvorsorge bisher noch unterdurchschnittlich

Insgesamt haben die Bürger Berlins und Brandenburgs - verglichen mit dem Durchschnitt der anderen Bundesländer - noch einen gewissen Nachholbedarf in punkto privater Altersvorsorge: Zwar vertrauen sie eben so wenig wie der Bundesdurchschnitt allein auf die gesetzliche Rente, aktive Vorsorge betreiben aber erst zwei Drittel (68%), verglichen mit drei Vierteln (75%) im Länderdurchschnitt. Die monatlichen Ausgaben für die private Altersvorsorge liegen in Berlin und Brandenburg mit 85 Euro deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 127 Euro. Ihr bisher noch unterdurchschnittliches Engagement bei der privaten Altersvorsorge ist den Bürgern in der Region Berlin und Brandenburg durchaus bewusst: Nur gut jeder Vierte (28%) ist der Auffassung, bereits ausreichend für sein Alter vorgesorgt zu haben, im Durchschnitt der anderen Bundesländer ist dies fast jeder Zweite (45%). „Die Bürger wissen, dass an der privaten Altersvorsorge heute kein Weg mehr vorbeiführt. Aufgrund der Auswirkungen der Finanzmarktkrise vertrauen sie stärker sicherheitsorientierten Vorsorgeformen mit garantierten Leistungen und dem Erhalt des Kapitals, wie dies bei der klassischen Rentenversicherung der Fall ist“, sagt Dr. Frederic Roßbeck, Vorsitzender des Vorstandes der Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG.

Ihren Optimismus haben die Berliner und Brandenburger trotz der Belastungen durch die Wirtschaftskrise derweil nicht verloren: Immerhin jeder Vierte (24%) erwartet eine Verbesserung seiner persönlichen wirtschaftlichen Situation bereits innerhalb der kommenden 12 Monate - bundesweit zeigt sich nicht einmal jeder Fünfte (18%) ähnlich optimistisch.


Ihr Partner vor Ort: Hauptvertretung Manuel Zschoch
Schönfliesser Straße 11 - 16540 Hohen Neuendorf
Telefon: (03303) 21 97 48 | E-Mail: Manuel.Zschoch(at)Feuersozietaet.de
Internet: http://www.feuersozietaet.de/Manuel.Zschoch



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